Aktuelles

150 Jahre Protestantischer Diakonissenverein Frankenthal e.V. – Menschlichkeit mit Zukunft

Ein kleines, aber wichtiges Jubiläum für den Protestantischen Diakonissenverein Frankenthal

Seit fünf Jahren erhalten die 500 Mitglieder
des Vereins Besuch von Yvonne Schall.


Im Auftrag des Diakonissenvereines nimmt sie regelmäßig Kontakt zu den Mitgliedern auf. Bei den Besuchen gehe es darum, Lebenssituationen zu besprechen und neue Perspektiven finden zu können, teilt Horst Roos vom Gemeindepädagogischen Dienst Frankenthal mit.

„Die Mitglieder sprechen Yvonne Schall auch an, wenn sie in einer besonderen Situation Unterstützung benötigen. Bei ihren Besuchen kann die Präsenzkraft auf ihre Ausbildung als gestalttherapeutische Beraterin und ökumenische Trauerbegleiterin zurückgreifen.“

Für Dekanin Sieglinde Ganz-Walther, Vorsitzende des Protestantischen Diakonissenvereins, sei es eine „Herzenssache, dass die Vereinsmitglieder eine zuverlässige Ansprechpartnerin haben“. Den vorwiegend älteren Mitgliedern des Protestantischen Diakonissenvereins gehe es um den Umgang mit gesundheitlichen Verlusten, wie nachlassendes Sehvermögen oder eingeschränkte Mobilität, um verlorengegangene soziale Kontakte, Konfliktsituationen in der Familie, Überforderung durch die Pflege eines Angehörigen oder um den Wunsch, zuhause wohnen bleiben zu können, sagt Roos, zuständig für Altenarbeit im Protestantischen Dekanat Frankenthal.

Die Besuche würden sich auch auf als ausweglos empfundene Situationen erstrecken, um Begleitung bei der Trauer oder um das, was noch geordnet oder geklärt werden soll. Die Gespräche seien grundsätzlich vertraulich. „Sie finden in einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre statt und stellen eine Begleitung auf dem individuellen Weg dar. Maßgebend für die Unterstützung ist der Wunsch der Mitglieder. Wenn die Mitglieder es möchten, bezieht die Präsenzkraft den Pflegstützpunkt, die Ökumenische Sozialstation und andere diakonische Fachstellen mit ein.“

Mit den Besuchen unterstützt der Protestantische Diakonissenverein die Kirchengemeinden in Frankenthal bei der Altenarbeit. Gegründet wurde der Verein 1864, Frankenthaler Bürgerinnen und Bürger berührte die Not vieler Menschen, die infolge der industriellen Revolution an den Rand gedrängt wurden. Schon bald übernahmen Speyerer Diakonissenschwestern Aufgaben in der Altenpflege und der Kinderbetreuung. Von 1864 bis 1989 setzten sich Diakonissenschwestern aus dem Speyerer Mutterhaus für die Gemeindekrankenpflege ein und waren für die Kinderschule da. Über die Jahre waren es 121 Schwestern, die in Frankenthal arbeiteten.

Während die Ökumenische Sozialstation die Nachfolge der Diakonissen in der Pflege antrat, geht es bei den Besuchen von Yvonne Schall um den seelsorgerischen Bereich.

Unter dem Motto „Menschlichkeit mit Zukunft“ ist der Verein auch in anderen Bereichen aktiv. Er bietet Gesprächskreise für seine Mitglieder an, beispielsweise für die Angehörigen der Kriegskindergeneration, nimmt sich Themen wie der Demenz oder der Gemeinwesenarbeit an oder lädt zu Veranstaltungen ein.

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Informationen zum Protestantischen Diakonissenverein gibt es bei der Vorsitzenden, Dekanin Sieglinde Ganz-Walther, Telefon 06233 8808-0,
E-Mail: dekanat.frankenthal@evkirchepfalz.de.


Angebot der Ökumenischen Sozialstation Frankenthal e.V.

 

„Ich bewege mich – mir geht es gut“

Bewegung macht Freude, hält fit und gesund. Das gilt für alle Altersgruppen und gewinnt mit zunehmendem Alter besondere Bedeutung.
Die rheinland-pfälzische Kampagne „Ich bewege mich – mir geht es gut!“ will den Spaß an der Bewegung fördern und mehr körperliche Aktivität in den Alltag älterer Menschen bringen. Lebensfreude, gesteigerte Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt eine bessere gesundheitliche Verfassung sind das Ziel.

Wer kann teilnehmen:

Alle interessierten Seniorinnen und Senioren, die sich wieder etwas mehr bewegen wollen, um fit zu bleiben, gerne auch mit Rollator.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.



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Dreimal pro Woche pro Woche finden in Frankenthal Fitnessübungen unter Anleitung von Jutta Hartmann, Birgit Klimm und Rüdiger Jonitz (geschulte Bewegungsbegleiter) statt.

Treffpunkte:

  • mittwochs
    10.30–11.30 Uhr, Frühlingstraße
    (Ev. Kirche), Mörsch
  • donnerstags 13.30–14.30 Uhr, Carl-Bosch-Siedlung, (Lutherkirche)
  • freitags
    13.30–14.30 Uhr, DJK Eppstein-Flomersheim



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